Burnout-Prophylaxe und mehr: Stressmanagement Seminar

Die liberale Wirtschaftsordnung mit ihren digitalen und globalen Strukturen fordert die Menschen enorm. Sie sollen flexibel und mit ganzer Kraft auf stetigen Wandel reagieren. Der Stresspegel steigt und mit ihm die Zahl gesundheitlicher Beschwerden. Dieser Beitrag informiert über das Phänomen “Stress” und wie ein Stress Seminar hilft, mit ihm umzugehen.

Was ist Stress?
Unter Stress versteht die Psychologie eine körperliche Reaktion auf äußere und innere Reize (Stressoren). Sie unterscheidet dabei zwischen positivem Stress, dem sogenannten Eustress, und negativem Stress, dem Distress. Ob ein Mensch den Stress als positiv oder belastend erlebt hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Wie lange dauert die Stresssituation bereits?
  • Gibt es realistische Möglichkeiten, um sie zu bewältigen?
  • Glaubt die Person, dass sie der Herausforderung gewachsen ist?
  • Will die Person die Situation bewältigen?

Zwei Studenten schätzen beispielsweise eine anstehende Prüfung sehr unterschiedlich ein: Der erste Student hat eine mehrwöchige Prüfungsphase hinter sich und hatte kaum Zeit, sich auf diese Klausur vorzubereiten. Er glaubt, dass er nicht genug weiß, um die Prüfung zu bestehen. Er studiert, weil seine Familie das von ihm erwartet. Dieser Student erlebt negativen Stress und die Prüfung belastet ihn.

Sein Studienkollege muss nur zwei Klausuren schreiben und ist optimal vorbereitet. Er freut sich darauf, mit seinem Wissen zu glänzen. Sein Studienfach interessiert ihn. Die Prüfungsphase wird auch ihn ermüden, ihm jedoch nicht schaden.

Die Dosis macht das Gift: Wenn der Stress zu viel wird
Der menschliche Organismus kommt mit Stress gut zurecht; Stress ist ein Teil des Lebens. Allerdings benötigt er zwischendurch ausreichend Zeit, um sich zu erholen. Chronischer Stress gilt als zentraler Auslöser für Stresskrankheiten wie Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die moderne Stressforschung zeigt, dass die persönliche Einstellung das Erleben von Stress enorm beeinflusst. Das Beispiel der Studenten zeigt dies deutlich.

Ein Anti Stress Seminar unterstützt die Teilnehmer in diesen Bereichen:

  1. Information über aktuelle Stressmodelle und Folgen von Stress
  2. Entspannung und Ruhe
  3. individuelle Stressoren erkennen
  4. Techniken zum Stressabbau
  5. Strategien im Alltag umsetzen

Die Teilnehmer sollen das Phänomen “Stress” verstehen und über den aktuellen Forschungsstand informiert sein. Bevor sie an persönlichen Themen arbeiten, dürfen sie sich entspannen und innerlich zur Ruhe kommen. Nun geht es los: Die Seminarleitung erklärt, wie die Kursteilnehmer Stressoren im Alltag erkennen. Die Gruppe setzt den Input sofort um und die Teilnehmer analysieren konkrete Situationen aus ihrem Alltag. Anschließend vermittelt das Stress Seminar verschiedene Techniken, um Stress abzubauen. Tipps, wie die Teilnehmer die neuen Erkenntnisse nachhaltig in ihren Alltag integrieren, runden das Programm ab.